Release
Release 0.5.0 — Mails versenden
Mit Version 0.5.0 schließt sich der Kreis: Dein Assistent kann jetzt Mails nicht nur lesen, suchen und entwerfen, sondern auch verschicken — über klassisches SMTP genauso wie über Microsoft 365, inklusive freigegebener Postfächer. Und weil Senden ein sensibles Recht ist, hast du es für jedes Postfach einzeln in der Hand.
Senden über SMTP
Für klassische IMAP-Postfächer geht der Assistent jetzt über die SMTP-Server-Einstellungen raus, die du beim Hinzufügen hinterlegt hast. Empfänger, CC, BCC, Betreff und Body funktionieren wie erwartet; HTML- und Plain-Text-Bodies kannst du gleichzeitig mitschicken, sodass das Mailprogramm des Empfängers die jeweils passende Darstellung wählt. Antworten werden — wie schon bei Entwürfen — sauber in den Thread eingehängt und das Original automatisch zitiert.
Senden über Microsoft 365 — inkl. freigegebener Postfächer
Microsoft-Postfächer laufen über die Graph-API. Für dein eigenes Postfach ist nichts weiter zu tun: Wenn du beim Verbinden „Senden erlauben“ aktivierst, kann der Assistent direkt rausgehen. Bei freigegebenen Postfächern (Delegate-Access) sendet er als das geteilte Postfach selbst — der Empfänger sieht also „info@deinefirma.de“ als Absender und nicht deinen persönlichen Microsoft-Account.
Voraussetzung dort ist die übliche Microsoft-Berechtigung: Das verbundene Konto braucht „Send-As“-Rechte auf dem freigegebenen Postfach. Hat es die nicht, lehnt Microsoft die Sendung ab — der Assistent bekommt dann eine klare Fehlermeldung mit Hinweis, was zu tun ist, statt eines kryptischen Stacktrace.
SMTP ist jetzt optional
Beim Hinzufügen eines IMAP-Postfachs kannst du die SMTP-Felder jetzt einfach weglassen. Ein Häkchen „Senden mit diesem Postfach erlauben“ steuert, ob die SMTP-Konfiguration überhaupt abgefragt wird.
Wenn du SMTP nicht hinterlegst und der Assistent trotzdem versucht zu senden, bekommt er die unmissverständliche Antwort: „Senden ist für dieses Postfach nicht erlaubt. SMTP-Zugangsdaten fehlen — füge sie im Portal hinzu, um senden zu können.“ Keine kryptischen Fehlversuche, kein lautloses Scheitern.
Pro Postfach in der Hand
Für Microsoft 365 (eigenes und freigegebenes Postfach) findest du beim Verbinden eine eigene Checkbox „Senden mit diesem Postfach erlauben“. Sie ist standardmäßig aus — Postfächer, die du nur fürs Lesen verbindest, bleiben fürs Lesen. Du kannst sie später jederzeit im Postfach-Detail umlegen, ohne den OAuth-Flow erneut zu durchlaufen.
Genauso umgekehrt: Wenn du das Senden später deaktivieren willst — zum Beispiel weil der Assistent gerade nur passiv mitarbeiten soll — reicht ein Klick. Die nächste Send-Anweisung erkennt der Assistent dann als gesperrt und antwortet sauber: „Senden ist für dieses Postfach gerade nicht erlaubt.“
Saubere Fehler, immer
Wir haben gleich noch das Fehler-Verhalten der ganzen MCP-Schnittstelle aufgeräumt: Jede unerwartete Ausnahme wird zentral abgefangen, mit einer ausführbaren Erklärung in Klartext beantwortet und mit einer eindeutigen Correlation-ID versehen. Wenn etwas schiefgeht, kannst du diese ID kopieren und an den Support schicken — wir finden den passenden Trace in unseren Logs in Sekunden statt Minuten.
Was als nächstes kommt
Mit Senden, Entwerfen, Iterieren und Bewegen sind die wichtigsten Schreib-Aktionen jetzt vorhanden. Als nächstes legen wir den Fokus auf die letzten klassischen Mail-Verben — Markieren (als gelesen, wichtig, mit Stern) und Verschieben in den Papierkorb — sowie auf weitere Anbieter im Microsoft-Kosmos für Kunden, die nicht „nur“ Outlook nutzen.
Wie immer hören wir gern, wie du den Assistenten einsetzt und wo etwas hakt: hi@inboxmcp.io.